#fundstück: Produkttest der SBU Ego Top von HDI zeigt, wie wichtig die richtige Formulierung der AU-Klausel ist

In vielen Fällen geht der Berufsunfähigkeit eine längere Zeit mit Arbeitsunfähigkeit voraus. Einige Versicherer bieten daher inzwischen als Bedingungsbestandteil oder Tarifoption AU-Klauseln an, die bereits bei Krankschreibung leisten. Damit soll der Übergang von länger andauernder Krankheit zu Berufsunfähigkeit einfacher und besser abgesichert werden. In diesen Klauseln verbergen sich manchmal aber unglücklicherweise „Fallen“ für den Kunden. Wie diese aussehen können, hat der BU-Experte Philipp Wenzel in seinem Beitrag für pfefferminzia.de anhand des Beispiels der selbständigen BU-Versicherung Ego Top des HDI beschrieben.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier:
http://www.pfefferminzia.de/produkttest-sbu-ego-top-von-hdi-vorteil-des-erleichterten-zugangs-zur-leistung-bei-arbeitsunfaehigkeit-ist-dahin-1483960160/

Prognose von Arbeitsagentur-Chef: weniger als 3 Mio. Arbeitslose in 2017

Die Arbeitslosigkeits-Situation soll auch in 2017 stabil bleiben. Zwar räumt Frank-Jürgen Weise, Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, Risiken wie Brexit, politische Veränderungen in den USA, Bankenkrise und EU ein. Derzeit seien sie nach seiner Einschätzung auf dem deutschen Arbeitsmarkt aber noch nicht spürbar.

Mehr lesen unter: https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/wirtschaft_nt/article160580514/Arbeitslosigkeit-bleibt-2017-unter-Drei-Millionen-Marke.html

„Digitale Versicherer: Es wird wenig neu erfunden.“

Neue, digitale Versicherer wollen den Markt erobern. Sie versprechen mit Innovation, Disruption und Digitalisierung die Branche auf den Kopf zu stellen. Das Ziel ist, die alten Versicherer überflüssig zu machen.

Dabei wird allerdings wenig neu erfunden. Vieles dreht sich um Prozessverbesserung und Vertrieb. Diese Themen sind aus der „alten Versicherungswelt“ bekannt, viele neue Lösungen erinnern an bereits Bekanntes.

Es werden “digitale Werkbänke” gebraucht

Am wichtigsten: Innovation entsteht nicht durch die Verwendung des Etiketts “digital”. Oder durch Nachdenken im Loft oder beim Planen im Büroturm.

Produkt und Kunde müssen aufeinandertreffen können. Der Weg für Testfelder und Pilotprojekte muss freigemacht werden. Dazu werden digitale Werkbänke gebraucht. Ob als neu gegründetes Tochterunternehmen im Konzernverbund, als eigenständiges Venture oder als externe Lösung. Der Erfolg hängt von den Möglichkeiten ab, einfach und schnell testen zu können, wie Kunden reagieren. Aus diesem Zusammenspiel entstehen optimale Leistungsangebote und Vertriebsumfelder.

Die vollständige Kolumne lesen Sie hier: http://www.cash-online.de/versicherungen/2016/digitale-versicherer/355011

„Die Versicherungsbranche hat von Insurtech bislang noch nicht profitiert.“

Versicherer waren durch den frühen Einsatz von IT einmal technologischer Vorreiter. Jetzt stürmen neue Unternehmen auf den Markt, die den Versicherern das Geschäft streitig machen. Inzwischen sind sie gefangen in ihren Großrechnersystemen und prallen auf die Flexibilität von Systemen, die von Insurtech-Unternehmen entwickelt werden.

In einem Gastkommentar zusammen mit Dominik Groenen zeige ich den Bereich auf, in dem Insurtech seine wirkliche Bedeutung findet. Der im Versicherungsboten erschienene Gastbeitrag steht hier zum Download zur Verfügung: http://finanzdigital.de/wp-content/uploads/2016/12/Versicherungsbote__Einzelseiten38-39_Insurtech.pdf

#fundstück: „Was, wenn Google und Facebook komplett danebenliegen?“

Der chinesische Anbieter Tencent setzt mit seiner Lösung Wechat auf Transaktionen. Statt wie Google oder Facebook Werbeplätze zu verkaufen, geht es um die bestmögliche Integration von Bezahlfunktionen. Damit klinkt sich die Plattform in das Herz des Wirtschaftslebens ein: In das Kaufen und Verkaufen. Während Werbung irgendwann „weggeblockt“ werden kann oder einfach nur nervt, kommt niemand um das Bezahlen herum. Da stellt sich ganz berechtigt die Frage, was für die weitere Zukunft vielversprechender ist.

Der Autor Sören Stamer zieht daraus unter anderem den Schluss, dass Marken von diesem Trend profitieren werden. Da sie auf verschiedenen Plattformen präsent sein können, sind sie durch die bessere „Sichtbarkeit“ im Vorteil. Das zeigt auch für die Zukunft die Bedeutung von Markenbekanntheit und wie wichtig es ist, dies mit Produkten „zu leben“.

Den vollständigen Artikel auf t3n.de lesen Sie hier: http://t3n.de/news/google-facebook-geschaeftsmodell-773183/

#ausprobiert: Allianz Online BU-Abschluss

„Arbeitskraft digital absichern“ verspricht die Allianz in einer Pressemitteilung zum neuen Online BU-Abschluss vom 08. Dezember. Ein neues Tool soll den „direkten Überblick über Versicherbarkeit und Kosten“ bieten, die „Abfrage aller gesundheitlichen Risiken anonym erfolgen“ und einen „Schnelltest für einzelne Vorerkrankungen“ ermöglichen. Ich wollte wissen, was dahintersteckt und habe das neue Angebot auf der Webseite der Allianz #ausprobiert.

Beitragsberechnung zum Online BU-Abschluss
Zu Beginn steht wie überall die Eingabe der notwendigen Daten zur Beitragsberechnung an.

Schon auf der Startseite wird die neue Abschlussmöglichkeit angekündigt. Nach einem Klick auf „NEU: Berufsunfähigkeit online beantragen“ geht es los. Es werden die üblichen Parameter abgefragt: Geburtsdatum, Laufzeit, gewünschte Absicherungshöhe. „#ausprobiert: Allianz Online BU-Abschluss“ weiterlesen

#fundstück: „Der einzige Artikel über Growth Hacking, den du lesen musst“

Von Growth Hacking schon mal etwas gehört? Ständig gibt es neue Trends und heiße Marketinggeheimtipps, mit denen der Erfolg von ganz alleine kommen soll – das Internet mit seinen ständig neuen Technologien verspricht das zumindest. Jedes Jahr wird eine neue Erfolgsformel gesucht (als ob sich diese so schnell ändern würde?).

Geheimtipp Growth Hacking

Auch Growth Hacking hat sich zu so einem Geheimtipp entwickelt. Es soll mit möglichst wenig Geldeinsatz möglichst viel neue Kunden bringen. Clevere Ideen sind gesucht. Es gibt sogar Stellenanzeigen für „Growth Hacker“. Das Ziel: Den Erfolg von Unternehmen wie Facebook, Dropbox oder Snapchat kopieren, denen es gelungen ist, mit übersichtlichen Mitteln schnell und vor allem auch nachhaltig zu wachsen.

Am Ende zählt eines am meisten: das Produkt

Autor Marcel Azeroth bringt es in seinem Artikel auf den Punkt. Vieles in diesem Ansatz ist weder neu, noch kopierbar. Es kommt nicht auf das Zelebrieren eines Marketing-Buzzwords an, sondern das Produkt. Die Möglichkeiten Viralität zu erzeugen, hängen viel mehr vom Produktangebot ab, als vom guten Vorsatz, dass es funktionieren muss. Es kommt aus dem Produkt selbst (früher sagte man dazu ganz altmodisch mal „Mund-zu-Mund-Empfehlungen“). Auch hilft es nicht, jeden erdenklichen (Content)kanal zu nutzen nur weil er billig ist und – wie der Autor schreibt – „Contentfriedhöfe“ zu schaffen. Denn Inhalte die keiner liest, bringen keine neuen Kunden.

Letztlich gelten nach Marcel Azeroth weiter die 4Ps des Marketing: „Price, Place, Promotion und FUCKING PRODUCT.“ Dieser Meinung schließe ich mich uneingeschränkt an. Statt Energie darauf zu verwenden, den wichtigsten Marketingtrend für das nächste Jahr zu finden, sollte das Produkt im Mittelpunkt stehen. Unabhängig von der Branche entscheidet es am meisten darüber, ob Kunden zufrieden sind und wieder kaufen oder es von alleine weiterempfehlen. Was ja dann auch eine Art „Growth Hack“ wäre…

Den vollständigen Artikel von Marcel Azeroth auf t3n.de finden Sie hier: http://t3n.de/news/growth-hacking-763538/ . Besonders spannend im Hinblick auf „it’s all about product“ wird es auf Seite 2.

„Die Rückkehr des Sparstrumpfs.“

Strafzins und Gebühren für das Aufbewahren von Geld treffen jetzt auch den Privatkunden. Von den früheren Verschon-Zusicherungen ist nicht mehr viel übrig. Die Negativzinsphase wirkt immer weiter.

Wohin mit dem Geld? So wie früher in den Sparstrumpf? Dieser ist keine wirkliche Alternative. Tresor oder Matratze aber auch nicht. Alternativen sind rar. Wer für das Alter vorsorgen oder Geld für schlechte Zeiten zurücklegen will wird dafür auch noch bestraft.

Sparstrumpf kann nicht die Lösung sein

Sollte die Politik daran interessiert sein, vorsorgende Bürger zu unterstützen, muss sie zügig und konsequent auf Förderung setzen. Der Zuschuss zu dem privat eingezahlten Vorsorgebetrag ist die zuverlässigste Quelle von Rendite. Es wäre ein echter Anreiz zu sparen. Eine klare Aussage, wie es mit der Altersvorsorge weitergehen soll, ist wichtig wie nie. Sie ist notwendige Entscheidungsgrundlage nicht nur für Ihre Kunden sondern auch für Sie als Berater. Der Sparstrumpf kann nicht die Lösung sein.

Die vollständige Kolumne können Sie hier lesen: http://www.cash-online.de/berater/2016/die-rueckkehr-des-sparstrumpfs/349893

„Deshalb ist die Pflegerente ein Ladenhüter.“

Das Gefühl, dass sich die Pflegerente nicht richtig verkauft, bestätigt die Statistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft jedes Mal aufs Neue. Nur wenige 10.000 Stück werden jedes Jahr in Deutschland verkauft.

Das Produkt kommt nicht in Schwung

Trotz aller Vertriebsmühen und ministerieller Hilfe – Stichwort Pflege-Bahr – kommt der Absatz nicht in Schwung. Veränderung ist nicht in Sicht. Das hat mehrere Gründe: Das Produkt klemmt zwischen Generationenbedarf, Lebensgefühl und Risikowahrnehmung. In vielen Fällen besteht schlichtweg kein Grund für den Abschluss. Oft können die Pflegekosten selbst besttritten werden. Ein Ansatz schien zumindest in der Vergangenheit aussichtsreich: Genügen Rente und Vermögen nicht, springen die Sozialbehörden für die Kosten ein. Bei entsprechendem Einkommen werden die Kinder in die Pflicht genommen. Klingt bedrohlich. Wer nachrechnet, stellt fest: Meist bleibt die Verpflichtung überschaubar. Das Argument „Kinder haften für ihre Eltern“ zieht damit auch nicht mehr. Zumal die Politik nachziehen will und nur noch Besserverdiener in die Pflicht nehmen will.

Mehr Chancen als Risikoversicherung

Vielleicht hätte die Pflegerente als reine Risikoversicherung mehr Chancen. Wenn es als Angebot im Zusammenspiel mit anderen biometrischen Risiken positioniert wird und damit Zielgruppen alters- und risikogerecht angesprochen werden können. Als Kapitalversicherung mit Sparcharakter für irgendwann später ist sie für viele nicht interessant…

Die vollständige Kolumne lesen Sie hier: http://www.pfefferminzia.de/kommentar-deshalb-ist-die-pflegerente-ein-ladenhueter-1477381139/

„Der Angriff der Online-Toaster.“

In einem Artikel auf „The Atlantic“ wird beschrieben, wie schnell Geräte, die im Netz sind, von Hackern angegriffen werden. Nicht einmal eine Stunde hat es gedauert, bis der erste Versuch zur Übernahme gestartet wurde. Ziel ist die Fernsteuerungsmöglichkeit zu erlangen, sogenannte Botnetze aufzusetzen und damit Internetseiten oder Infrastruktur anzugreifen, die Zugang zum Netz benötigt. Im Oktober wurden die Webseiten von Twitter, Paypal & Co. auf diese Weise lahmgelegt.

Die Zeit für die Cyberversicherung kommt. Jetzt.

Offensichtlicher kann die Bedeutung der Cyberversicherung kaum werden. Die Gefahr aus dem Netz ist inzwischen deutlich größer und weiter gefasst als das Abgreifen von Kontodaten oder das Ergaunern von Passwörten. Die nächste Welle richtet sich gegen Webseiten und Infrastruktur. Sie soll die Verfügbarkeit der Angebote treffen. Die Gefahr für Produktionsausfälle und finanzielle Einbußen nimmt zu, genau so wie die Wahrscheinlichkeit erpresserischerer Hintergründe. „Cyber“ wird zu einem immer relevanteren Risiko für Gewerbetreibende. Jetzt ist die Zeit, sich als Makler mit dem Thema zu beschäftigen.

Die vollständige Kolumne auf pfefferminzia.de lesen Sie hier: http://www.pfefferminzia.de/kolumne-der-angriff-der-online-toaster-1479305600/