„Wie „kleine“ Versicherungen die Kundenbindung stärken.“

Allzu gern rücken die „kleinen“ Versicherungen wie die aus dem Reisebereich in den Hintergrund. Täglich neue Vergleiche und Produkt-Ratings zu Berufsunfähigkeitspolicen, Krankenversicherungstarifen, Hausrat, Haftpflicht & Co. bringen nicht nur Transparenz in die einzelnen Sparten, sondern ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Verständlich, geht es dabei doch um die Absicherung existenzieller Risiken.

Dabei wird leicht übersehen, dass auch eine Reise zum existenziellen Risiko werden kann. Der medizinisch begleitete Rückflug kostet schnell einen Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich, es kann aber auch sechsstellig werden.

Zu Unrecht werden die Angebote wenig beachtet. Denn diese Policen sichern nicht nur die Kunden gegen das finanzielle Risiko. Allein durch die Vermittlung des „guten Gefühls von Sicherheit“ kann die Kundenbindung enorm gestärkt werden.

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„Teilen und versichern – die Share-Economy lebt von Versicherungslösungen.“

Teilen, Ressourcen sparen, sich besser fühlen. Das Versprechen der “Share-Economy”, der Wirtschaft des Teilens, klingt gut. Bessere Auslastung führt zu weniger Verbrauch, statt viel Geld für die Anschaffung auszugeben, wird eine geringe Nutzungsgebühr bezahlt.

Die „Währung“ der Share-Economy ist das Vertrauen in all diejenigen, die mit ein Teil dieser Wirtschaftsform sind. Je mehr sie sich ausdehnt, je unbekannter die Akteure werden, um so bedeutender werden Elemente, die Vertrauen schaffen. Bewertungssysteme sind da schnell am Ende der Möglichkeiten angelangt.

Wirklich schlagkräftig und vertrauensfördernd sind Versicherungslösungen. Denn die Garantie eines starken Partners, für einen möglichen Schaden einzutreten, ist viel leichter in ihrem Umfang einzuschätzen. Das bedeutet aber auch, dass sich die Versicherungswirtschaft mit den passenden Produktangeboten auf diese neue Absicherungswelt einstellt. Dies wird für viele Versicherer nicht nur eine Aufgabe sondern Herausforderung werden.

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Überschuldung: Die Hauptauslöser sind „alte Bekannte“

Auch wenn die Pressemitteilung von Destatis titelt, dass „Gesundheitliche Probleme häufig Aus­löser für Über­schuldung“ sind, noch häufiger sind andere Gründe. Allen voran ist vor allem die Arbeitslosigkeit weiterhin Grund Nummer 1, wenn Kunden ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen können.  Trotz Entspannung auf dem Arbeitsmarkt beruht fast jeder fünfte Fall darauf. Sobald das Arbeitseinkommen wegfällt, dauert es oft nicht lange, bis die Überschuldung eintritt. Rund 40% des Einkommens fallen wegfallen, die übrigen Kosten können nicht schnell reduziert werden. Da kommt es schnell zu Rückständen, die nicht mehr aufgeholt werden können.

Hauptauslöser für Uberschuldung unverändert

Was man landläufig als „Verschwendung“ bezeichnet, also die „unwirtschaftliche Haushaltsführung“ kommt erst auf Platz 4 der Überschuldungsursachen. Davor stehen noch „Trennung / Scheidung / Tod des Partners“ und die gesundheitlichen Probleme. Damit wird das Bild der vergangenen Jahre weitergezeichnet. Denn schon in den Vorjahren haben sich ähnliche Ergebnisse gezeigt. Bereits damals war Arbeitslosigkeit sowohl als Hauptauslöser als auch als mitwirkender Faktor auf Platz 1.

Ursachen für Überschuldung
Hauptauslöser für Überschuldung – Quelle: Statistik zur Überschuldung privater Personen 2014, Statistisches Bundesamt (Destatis), erschienen am 29. Juni 2015

Das bleibt im Schnitt als Schulden übrig

Aufgrund der hohen Finanzierungssummen belegt den Spitzenplatz bei den durchschnittlich verbleibenden Schulden die Baufinanzierung. Dicht gefolgt von Selbstständigkeit und den weiteren Ursachen, die im Zusammenhang mit Kreditaufnahmen stehen. Vor allem das Mitverschulden, Mitbürgen und Mithaften führt zu hohen Verbindlichkeiten, die nicht mehr bedient werden können.

Durchschnittliche Versschuldungssummen je Hauptauslöser für Überschuldung
Durchschnittliche Versschuldungssummen je Hauptauslöser für Überschuldung – Quelle: Statistik zur Überschuldung privater Personen 2014, Statistisches Bundesamt (Destatis), erschienen am 29. Juni 2015

Die durchschnittlichen Schuldenhöhen für die Spitzenplätze der Überschuldungsauslöser sind:

  • Arbeitslosigkeit: 17.463 Euro
  • Trennung/Scheidung/Tod des Partners: 35.935 Euro
  • Erkrankung/Sucht/Unfall: 24.110 Euro
  • unwirtschaftliche Haushaltsführung: 19.497 Euro