„Banking-Fintechs: Zwischen Disruption und Anpassung“

Die “neue Welt” jubiliert, die “alte Welt” muss einstecken? Das ist nur auf den ersten Blick so. Zwar befindet sich die Finanzlandschaft im Wandel, es gewinnt dabei aber nicht immer das Neue, das “Disruptive”. Aus number26 wird nicht nur N26, sondern aus der Startup-Girokonto-App auch gleich eine Vollbank. Die Fidor-Bank – einer DER Fintech-Pioniere – wird von einer französischen Großbank gekauft.

Mit dem Fokus auf Teilbereiche der Wertschöpfungskette müssen viele Unternehmen schnell auf hohe Kundenzahlen kommen. Mit der Massenansprache stossen die neuen Angebote auf Kunden mit “alten” Gewohnheiten. Das bedeutet im schlimmsten Fall hohe Kosten statt elektronischer Effizienz und zwingt zum Ändern des Angebots. Aus einem disruptiven Ansatz wird Adaption.

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Jugendliche sparen fleißig – im Schnitt 27% Sparquote

Der Trend zum Sparen ist bei Jugendlichen ungebrochen. Obwohl junge Menschen mit 447 Euro durchschnittlich pro Monat etwas weniger Geld im Portemonnaie haben als 2015 (464 Euro), legen sie 121 Euro zur Seite. Damit ist der Sparanteil weiterhin sehr hoch, bei 27 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Online-Umfrage der Deutschen Bank zum Internationalen Tag der Jugend am 12. August unter mehr als 1.000 Schülern, Auszubildenden, Studenten und Berufstätigen im Alter zwischen 14 und 25 Jahren.

Bemerkenswert: Die meisten der Befragten sparen. Insgesamt legen vier von fünf Jugendlichen (81 Prozent) regelmäßig Geld auf die hohe Kante. Junge Männer sparen durchschnittlich 148 Euro im Monat, junge Frauen 93 Euro. Allerdings verfügen die jungen Männer im Schnitt mit 498 Euro pro Monat auch über mehr Einkommen als gleichaltrige Frauen mit 396 Euro. Die Einnahmen stammen aus Taschengeld, Nebenjobs, Ausbildung und Berufstätigkeit. „Jugendliche sparen fleißig – im Schnitt 27% Sparquote“ weiterlesen

Nullzinspolitik – der Gewöhnungseffekt

Es treibt mir dir Tränen in die Augen. „5%“ steht auf dem Eröffnungsantrag meines Tagesgeldkontos gedruckt. In fetter Schrift mit dem Zusatz, dass es für die ersten sechs Monate garantiert wird. Zugegeben, der Antrag ist schon etwas älter, auch damals waren die Unterschiede zwischen den Angeboten groß. Wenn heute Faktor 10 zwischen den Zinsen liegt, heißt dies aber nicht viel mehr, als dass es statt 0,10% p.a. 1% p.a. gibt. Das Überprüfen des Freistellungsauftrags verkommt damit zur Fingerübung. Eine Gewohnheit aus alten Zeiten, in denen eine durchschnittliche Spareinlage noch so viel Zinsen brachte, dass es sich lohnte die Summen der Freistellungsaufträge jährlich zu prüfen. „Nullzinspolitik – der Gewöhnungseffekt“ weiterlesen