„Die Einkommenslücke entsteht oft vor der Berufsunfähigkeit”

Wenn es um Einkommenslücken geht, steht in den meisten Fällen die BU-Versicherung im Mittelpunkt. Präzise wie ein Uhrwerk fördert dabei jeder „runde Tisch“ zur BU die gleichen Erkenntnisse zu Tage. Verbesserte Bedingungen verteuern die Prämien. Da die Anforderungen an die Gesundheitsprüfung stetig steigen, erhalten Antragsteller  keinen Zugang mehr, obwohl der Schutz dringend notwendig wäre. Jeder kümmert sich um die BU, bis hin zum Verbraucherschutz. Dennoch: nur 30% der Kunden sind versichert.

Vergessen wird die wahre Dimension der Einkommenslücke. Denn es geht um deutlich mehr Risiken. Wird der Kunde für längere Zeit krank und die Lohnfortzahlung endet, sinkt das Einkommen um rund 20 Prozent. Noch dramatischer ist die Einbuße beim Jobverlust. Gut 40 Prozent des Nettoeinkommens – das Doppelte im Vergleich zur Krankheit – fehlen dann jeden Monat für den Lebensunterhalt.

Beide Risiken werden in der Praxis zu selten wahrgenommen. In der Beratung und oft viel mehr in der Produktentwicklung…

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