#fundstück: „Der einzige Artikel über Growth Hacking, den du lesen musst“

Von Growth Hacking schon mal etwas gehört? Ständig gibt es neue Trends und heiße Marketinggeheimtipps, mit denen der Erfolg von ganz alleine kommen soll – das Internet mit seinen ständig neuen Technologien verspricht das zumindest. Jedes Jahr wird eine neue Erfolgsformel gesucht (als ob sich diese so schnell ändern würde?).

Geheimtipp Growth Hacking

Auch Growth Hacking hat sich zu so einem Geheimtipp entwickelt. Es soll mit möglichst wenig Geldeinsatz möglichst viel neue Kunden bringen. Clevere Ideen sind gesucht. Es gibt sogar Stellenanzeigen für „Growth Hacker“. Das Ziel: Den Erfolg von Unternehmen wie Facebook, Dropbox oder Snapchat kopieren, denen es gelungen ist, mit übersichtlichen Mitteln schnell und vor allem auch nachhaltig zu wachsen.

Am Ende zählt eines am meisten: das Produkt

Autor Marcel Azeroth bringt es in seinem Artikel auf den Punkt. Vieles in diesem Ansatz ist weder neu, noch kopierbar. Es kommt nicht auf das Zelebrieren eines Marketing-Buzzwords an, sondern das Produkt. Die Möglichkeiten Viralität zu erzeugen, hängen viel mehr vom Produktangebot ab, als vom guten Vorsatz, dass es funktionieren muss. Es kommt aus dem Produkt selbst (früher sagte man dazu ganz altmodisch mal „Mund-zu-Mund-Empfehlungen“). Auch hilft es nicht, jeden erdenklichen (Content)kanal zu nutzen nur weil er billig ist und – wie der Autor schreibt – „Contentfriedhöfe“ zu schaffen. Denn Inhalte die keiner liest, bringen keine neuen Kunden.

Letztlich gelten nach Marcel Azeroth weiter die 4Ps des Marketing: „Price, Place, Promotion und FUCKING PRODUCT.“ Dieser Meinung schließe ich mich uneingeschränkt an. Statt Energie darauf zu verwenden, den wichtigsten Marketingtrend für das nächste Jahr zu finden, sollte das Produkt im Mittelpunkt stehen. Unabhängig von der Branche entscheidet es am meisten darüber, ob Kunden zufrieden sind und wieder kaufen oder es von alleine weiterempfehlen. Was ja dann auch eine Art „Growth Hack“ wäre…

Den vollständigen Artikel von Marcel Azeroth auf t3n.de finden Sie hier: http://t3n.de/news/growth-hacking-763538/ . Besonders spannend im Hinblick auf „it’s all about product“ wird es auf Seite 2.

„Die Rückkehr des Sparstrumpfs.“

Strafzins und Gebühren für das Aufbewahren von Geld treffen jetzt auch den Privatkunden. Von den früheren Verschon-Zusicherungen ist nicht mehr viel übrig. Die Negativzinsphase wirkt immer weiter.

Wohin mit dem Geld? So wie früher in den Sparstrumpf? Dieser ist keine wirkliche Alternative. Tresor oder Matratze aber auch nicht. Alternativen sind rar. Wer für das Alter vorsorgen oder Geld für schlechte Zeiten zurücklegen will wird dafür auch noch bestraft.

Sparstrumpf kann nicht die Lösung sein

Sollte die Politik daran interessiert sein, vorsorgende Bürger zu unterstützen, muss sie zügig und konsequent auf Förderung setzen. Der Zuschuss zu dem privat eingezahlten Vorsorgebetrag ist die zuverlässigste Quelle von Rendite. Es wäre ein echter Anreiz zu sparen. Eine klare Aussage, wie es mit der Altersvorsorge weitergehen soll, ist wichtig wie nie. Sie ist notwendige Entscheidungsgrundlage nicht nur für Ihre Kunden sondern auch für Sie als Berater. Der Sparstrumpf kann nicht die Lösung sein.

Die vollständige Kolumne können Sie hier lesen: http://www.cash-online.de/berater/2016/die-rueckkehr-des-sparstrumpfs/349893

„Deshalb ist die Pflegerente ein Ladenhüter.“

Das Gefühl, dass sich die Pflegerente nicht richtig verkauft, bestätigt die Statistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft jedes Mal aufs Neue. Nur wenige 10.000 Stück werden jedes Jahr in Deutschland verkauft.

Das Produkt kommt nicht in Schwung

Trotz aller Vertriebsmühen und ministerieller Hilfe – Stichwort Pflege-Bahr – kommt der Absatz nicht in Schwung. Veränderung ist nicht in Sicht. Das hat mehrere Gründe: Das Produkt klemmt zwischen Generationenbedarf, Lebensgefühl und Risikowahrnehmung. In vielen Fällen besteht schlichtweg kein Grund für den Abschluss. Oft können die Pflegekosten selbst besttritten werden. Ein Ansatz schien zumindest in der Vergangenheit aussichtsreich: Genügen Rente und Vermögen nicht, springen die Sozialbehörden für die Kosten ein. Bei entsprechendem Einkommen werden die Kinder in die Pflicht genommen. Klingt bedrohlich. Wer nachrechnet, stellt fest: Meist bleibt die Verpflichtung überschaubar. Das Argument „Kinder haften für ihre Eltern“ zieht damit auch nicht mehr. Zumal die Politik nachziehen will und nur noch Besserverdiener in die Pflicht nehmen will.

Mehr Chancen als Risikoversicherung

Vielleicht hätte die Pflegerente als reine Risikoversicherung mehr Chancen. Wenn es als Angebot im Zusammenspiel mit anderen biometrischen Risiken positioniert wird und damit Zielgruppen alters- und risikogerecht angesprochen werden können. Als Kapitalversicherung mit Sparcharakter für irgendwann später ist sie für viele nicht interessant…

Die vollständige Kolumne lesen Sie hier: http://www.pfefferminzia.de/kommentar-deshalb-ist-die-pflegerente-ein-ladenhueter-1477381139/