#ausprobiert: Haftpflicht Helden

Die Haftpflicht Helden versprechen den „perfekt digitalen“ Haftpflichtschutz. Der „bestmögliche Schutz“ soll „in drei Minuten“ abgeschlossen sein. Als Zielgruppe sieht die Insurance Hero GmbH, die als Unternehmen hinter dem Angebot steht, die sechs Millionen Haushalte Deutschlands, die immer noch ohne privaten Haftpflichtversicherungsschutz seien. Interessant klingen die Aussagen des Hamburger Unternehmens auf jeden Fall – und wecken das Interesse an einem tiefergehenden Blick auf das Angebot.

Schneller Einstieg – direkt in Richtung Abschluss

Nach dem Download und Öffnen der App geht es gleich rasant los. Die Haftpflicht Helden meinen es ernst mit dem Abschluss. Zumindest wenn man – so wie ich – der Aufforderung des Buttons „Jetzt Schutz kaufen“ nicht widerstehen kann.

Einstieg in den Antragsprozess der Haftpflicht Helden
Schneller Einstieg in den Antragsprozess. Mit „Wer bist du?“ geht es los…

Auf die Frage nach dem „Wer bist du?“ folgt die Eingabe der Kontaktdaten, die Abfrage nach dem gewünschten Vertragsstart (Versicherungsbeginn sofort oder zu einem Wunschdatum) und die Anzeige des Beitrags. Danach kann ich gleich die Vollmacht erteilen, mit der ich die die Insurance Hero GmbH beauftrage, dass sie „ab heute in meinem Namen handelt“. Und sich um meine Versicherungsangelegenheiten kümmert. Dazu gehört aber nicht nur die Kündigung der bestehenden und der Abschluss meiner neuen Privathaftpflichtversicherung. „#ausprobiert: Haftpflicht Helden“ weiterlesen

Berater-Apps „mit ohne“ Berater?

Wie Cash-Online vor kurzem berichtete, stellt blau direkt die hauseigene App simplr nun mit einer weiteren Funktion zur Verfügung. Besser gesagt mit dem möglichen Fehlen einer: nämlich der Notwendigkeit automatisch mit der Nutzung ein Maklermandat zu erteilen (oder erteilen zu müssen). Kunden können sich nun auch für die Selbstpflege ihrer Vertragsinhalte entscheiden. simplr reagiert damit auf eine oft geäußerte Kritik in den vergangenen Monaten: dass viele Kunden gar nicht wahrnehmen würden, dass sie mit der Nutzung der mobilen Anwendung ihrem Berater den Rücken kehren. Für den Vermittler ist mit diesem Schritt der Zugriff auf neues Beratungspotenzial auf jeden Fall erst einmal verschlossen. „Berater-Apps „mit ohne“ Berater?“ weiterlesen

Allianz investiert kräftig in Digitalisierung

Wie aus einem Artikel auf Versicherungsbote.de hervorgeht, setzt die Allianz die eingeschlagene Digitalisierungsstrategie fort. So sei Allianz-Vorstand Oliver Bäte ein großer Fan der Digitalisierung und will mehrere hundert Millionen Euro in diesem Bereich investieren. Alle Produkte sollen auch über das Internet angeboten werden können, daneben liegt der Fokus aber auch in der Verbesserung von Kundenservice und Schadenabwicklung.

Die im Artikel genannten Summen lassen darauf schließen, dass der größte deutsche Erstversicherer die Digitalisierung ernsthaft vorantreiben wird. Über Ansätze wie die Tochter AllSecur oder elektronische Gesundheitsprüfung bei biometrischen Produkten hat sich das Unternehmen schon seit längerer Zeit positioniert.

Die Ausrichtung macht es den Fintechs schwerer in die große Kundenbasis vorzudringen. Denn es steht nicht nur die Verbesserung des Vertriebs und des möglichen Produktansatzes im Mittelpunkt, sondern schließt auch ganz bewusst andere Bereiche rund um den Kunden mit ein. Die im Artikel angesprochene App zur Kfz-Schadenregulierung von Blechschäden innerhalb von vier Stunden setzt hier durchaus Maßstäbe und kann zu einer spürbaren Serviceverbesserung führen. Ein Ziel das viele neue Marktteilnehmer auch verfolgen.