Das volkswirtschaftliche Argument für den Einkommensschutzbrief

Die Arbeitslosenversicherung stabilisiert die Konjunktur: „Die in Krisenzeiten wachsenden Ausgaben und sinkenden Einnahmen der Arbeitslosenversicherung tragen erheblich zur Stabilisierung der Konjunktur bei. Im Krisenfall wird so die Kaufkraft der Konsumenten gestützt.“ So beginnt die Pressemitteilung zur Vorstellung des IAB-Kurzberichts 3/2017. Die Forscher des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) kommen darin zum Schluss, dass Beitragssenkungen nicht zielführend seien. Vor allem sollten die Rücklagen nicht angetastet werden. Sonst wäre die Stabilisierungsfunktion gefährdet, die die Arbeitslosenversicherung für die Konjunktur habe. Auf diese stabilisierende Wirkung wird besonders hingewiesen. „Das volkswirtschaftliche Argument für den Einkommensschutzbrief“ weiterlesen

Arbeitslosigkeit soll auch 2017 sinken

Die Einschätzung des Forschungsinstituts der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist optimistisch. Auch im nächsten Jahr soll die Arbeitslosigkeit in Deutschland weiter sinken. Auch wenn der Trend durch einen zunehmenden Eintritten von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt in 2017 gedämpft oder gestoppt werden könnte, werden die Aussichten insgesamt sehr positiv eingeschätzt. Damit würde sich der Arbeitsmarkt in Deutschland weiter von den Entwicklungen in anderen europäischen Ländern abkoppeln. Nachbarstaaten wie Österreich oder Frankreich müssen mit anhaltend hoher Arbeitslosigkeit kämpfen. Die aktuellen Zahlen aus Frankreich etwa zeigen, dass die Beschäftigungslosigkeit im September wieder nahe an Rekordwerte herangekommen ist.

Mehr dazu auch in diesem Artikel: http://www.businessinsider.de/experten-deutsche-arbeitslosigkeit-sinkt-auch-2017-5097336

„Die Einkommenslücke entsteht oft vor der Berufsunfähigkeit”

Wenn es um Einkommenslücken geht, steht in den meisten Fällen die BU-Versicherung im Mittelpunkt. Präzise wie ein Uhrwerk fördert dabei jeder „runde Tisch“ zur BU die gleichen Erkenntnisse zu Tage. Verbesserte Bedingungen verteuern die Prämien. Da die Anforderungen an die Gesundheitsprüfung stetig steigen, erhalten Antragsteller  keinen Zugang mehr, obwohl der Schutz dringend notwendig wäre. Jeder kümmert sich um die BU, bis hin zum Verbraucherschutz. Dennoch: nur 30% der Kunden sind versichert.

Vergessen wird die wahre Dimension der Einkommenslücke. Denn es geht um deutlich mehr Risiken. Wird der Kunde für längere Zeit krank und die Lohnfortzahlung endet, sinkt das Einkommen um rund 20 Prozent. Noch dramatischer ist die Einbuße beim Jobverlust. Gut 40 Prozent des Nettoeinkommens – das Doppelte im Vergleich zur Krankheit – fehlen dann jeden Monat für den Lebensunterhalt.

Beide Risiken werden in der Praxis zu selten wahrgenommen. In der Beratung und oft viel mehr in der Produktentwicklung…

Die vollständige Kolumne auf pfefferminzia.de lesen Sie hier: http://www.pfefferminzia.de/arbeitslosigkeit-krankheit–co–die-einkommensluecke-entsteht-oft-vor-der-berufsunfaehigkeit-1469696414/