„Die dunkle Seite der Niedrigzinsen.“

Die EZB hält das Geld weiter billig. Immobilienfinanzierungen sind so günstig wie nie. Für viele Eigenheimkäufer und Betongoldanleger gibt es inzwischen die Möglichkeit, die Niedrigzinsen für bis zu 40 Jahre festzuschreiben.

Auch wenn sich viele über die günstige Finanzierungssituation freuen, die Gefahren von Verwerfungen nehmen zu. Nicht nur Industriezweige wie das Öl-Fracking in den USA überleben mit dem billigen Geld. Auch der Hauskauf gewinnt in manchen Ländern wieder mehr spekulativen Charakter und wird durch Minizinsen bei kürzesten Festschreibungszeiten ermöglicht. Sollte es zu neuen Verwerfungen kommen, stehen zwei Leidtragende bereits fest: Der langfristig orientierte Vorsorgesparer und sein Berater.

Mehr dazu in der Kolumne auf Pfferminzia.de: http://www.pfefferminzia.de/kolumne-die-dunkle-seite-der-niedrigzinsen-1462351741/

„Warum Riester jetzt so wichtig ist.“

Die Zinsen sind im Keller und die letzte Entscheidung der EZB verheißt nichts Gutes für die Zukunft: Sie werden für längere Zeit auf dem niedrigen Niveau bleiben. Das hat EZB-Lenker Mario Draghi klar gesagt.

Für die Altersvorsorge ist dies ein starker Gegenwind. Wer planbare Erträge erzielen oder sein Portfolio diversifizieren will, findet kaum mehr renditeversprechende, sichere Anlagen. Bei vielen Sparern dürfte die offene Kommunikation von Strafzinsen die Motivitation, Geld zurückzulegen, zusätzlich dämpfen.

Das Konzept der Riester-Rente ist eine gute Basis für einen Gedankenansatz, die Altersvorsorge in diesem Umfeld attraktiv zu machen. Bei fortdauernder Nullzinspolitik können steuerliche Förderung und direkte Zulagen in den Vertrag für Rendite sorgen. Auch wenn die aktuellen Rahmenbedingungen das Produkt Riester komplex machen: die beiden Elemente Förderung und Zulage sind ein Fundament, auf dem neue Vorsorgekonzepte entwickelt werden können. Vorausgesetzt, der Staat hat nicht nur ein Interesse daran, durch die Nullzinsen seinen Staatshaushalt zu entlasten, sondern auch seine Bürger bei der Altersvorsorge tatsächlich zu unterstützen.

Lesen Sie hier die vollständige Kolumne: http://www.cash-online.de/versicherungen/2016/riester-vorsorge/311253