„Restschuldversicherung: Unsachliche Diskussion hilft nicht“

Restschuldversicherungen gelten als intransparent und überteuert. Durch die IDD-Umsetzung wird ein “Schutzmechanismus” für Verbraucher eingeführt. Die Diskussion über die Kosten wird leider weiterhin unsachlich geführt.

Versicherungsprämien sind keine Zinsen

Aus Verbrauchersicht ist es korrekt, dass die Kosten einer Kreditabsicherung in den Effektivzins eingerechnet werden: Wenn der Kunde keine Wahlmöglichkeit hat und abschließen muss. Dann sind sie ein fester Bestandteil des Kredits und „Preis“ für das Leihen des Geldes.

Systematisch sind Versicherungsbeitrag und Zins trotzdem zu trennen. Die Versicherung ist eine zusätzliche Leistung mit einem eigenen Preis. Sie hängt nicht mit den Kreditkosten zusammen, sondern mit der Eintrittswahrscheinlichkeit bestimmter, versicherter Risiken.

Niemand würde bei einer Baufinanzierung auf die Idee kommen, die Kosten für Risikolebensversicherung, BU oder Wohngebäude, auf den Effektivzins aufzuschlagen.

Trotzdem wird die Restschuldversicherung gerne unter diesem Aspekt betrachtet. Plakative Beispiele für hohe Prämien, die für Kunden zu zahlen waren, werden dann angeführt. Statt die Diskussion auf dieser oberflächlichen Ebene zu führen wäre eines viel wichtiger: Wir sollten über Bedingungsstandards und Kundenberatung diskutieren.

Lesen Sie die vollständige Kolumne auf Cash.Online: https://www.cash-online.de/versicherungen/2017/restschuldversicherung/389299

Mehr Informationen zur Restkreditversicherung

Erfahren Sie mehr rund um Kundenberatung, die Besonderheiten des Produkts und die Risiken für die Einkommenserzielung. Laut GDV-Statistik werden jährlich mehr Restkreditversicherungen als BU- oder Risikolebensversicherungen abgeschlossen. Kunden wünschen Informationen zu den Absicherungsoptionen. Der Praxisratgeber liefert wertvolle Hintergründe und Beratungsansätze für das Kundengespräch. Praxisratgeber jetzt bestellen »
Tobias Haff ist Vertriebsexperte und beschäftigt sich seit Jahren mit Nischenfinanzprodukten. Bereits seit 1997 entwickelt er Internet-Projekte mit dem Fokus auf Finanzdienstleistungen. Er hat PROCHECK24, den B2B-Bereich von CHECK24, aufgebaut sowie zahlreiche Produkte und Tools für Finanzvermittler entwickelt. Seit Juni 2016 ist er als COO von massUp für die Entwicklung von Vertriebsprozessen und Produkten verantwortlich. Weitere Informationen finden Sie hier: http://finanzdigital.de/about/

Neue Studie von BNP Paribas Cardif zeigt Beratungs-Potenziale bei der Restkreditversicherung

Der Markt für Restkreditversicherungen (RKV) ist riesig. Über 50 Millionen Konsumentenkredite wurden seit 2010 allein in Deutschland neu abgeschlossen. Denn gut ein Viertel der Kredite war bzw. ist über eine RKV abgesichert. Das bedeutet, dass jedes Jahr eine siebenstellige Zahl an Verträgen vermittelt wird. Auch die Statistik des GDV sieht die RKV als das zahlenstärkste Absicherungsprodukt.

Interessant ist dabei eine Passage aus der Berichterstattung zur Studie auf Versicherungswirtschaft-heute.de:

„Erstaunlich ist, dass immerhin 44 Prozent der befragten Kreditsuchenden angeben, bei dem Kreditgespräch nicht von den RKV-Möglichkeiten der Absicherung gegen wirtschaftliche Lebensrisiken wie Arbeitslosigkeit oder -unfähigkeit informiert worden zu seien.“

Diese Aussage verwundert nicht. Denn das über die Jahrzehnte immer weiter optimierte und für den Vertrieb standardisierte Produkt ist komplett im Kreditantragsprozess verschwunden. Als eigenständiges Angebot ist es vom Kunden kaum wahrnehmbar. Damit werden auch die Möglichkeiten vertan, die Vorteile und Absicherungsmöglichkeiten herauszustellen. Für unabhängige Berater ist das eine Chance. Denn es gibt nicht nur Nachfrage nach Absicherungslösungen, sondern auch viele Kunden, die mit dem Produkt bereits in Kontakt gekommen sind.

Auf Versicherungswirtschaft-heute.de lesen Sie mehr zur aktuellen Studie: http://versicherungswirtschaft-heute.de/maerkte-vertrieb/restkreditversicherung-mit-unausgeschopften-potentialen/

Mehr Informationen zur Restkreditversicherung

Erfahren Sie mehr rund um Kundenberatung, die Besonderheiten des Produkts und die Risiken für die Einkommenserzielung. Laut GDV-Statistik werden jährlich mehr Restkreditversicherungen als BU- oder Risikolebensversicherungen abgeschlossen. Kunden wünschen Informationen zu den Absicherungsoptionen. Der Praxisratgeber liefert wertvolle Hintergründe und Beratungsansätze für das Kundengespräch. Praxisratgeber jetzt bestellen »
Tobias Haff ist Vertriebsexperte und beschäftigt sich seit Jahren mit Nischenfinanzprodukten. Bereits seit 1997 entwickelt er Internet-Projekte mit dem Fokus auf Finanzdienstleistungen. Er hat PROCHECK24, den B2B-Bereich von CHECK24, aufgebaut sowie zahlreiche Produkte und Tools für Finanzvermittler entwickelt. Seit Juni 2016 ist er als COO von massUp für die Entwicklung von Vertriebsprozessen und Produkten verantwortlich. Weitere Informationen finden Sie hier: http://finanzdigital.de/about/

Das neue Referenzwerk zur Restkreditversicherung

Restkreditversicherung Praxishandbuch zur Absicherung privater RatenkrediteÜber 8 Jahre Erfahrung in einem Buch

Unzählige Analysen von Bank-RKV-Angeboten, die Entwicklung der ersten bank- und kreditunabhängigen RKV, einer Immobilienabsicherung und von zwei Einkommensschutzbrief-Tarifen: Mehr als acht Jahre intensive Beschäftigung mit der Sparte „Restkreditversicherung“ finden sich in dem neuen Praxishandbuch wieder. Jeweils verknüpft mit der Bedeutung für die tägliche Beratungspraxis werden die Geschichte, die versicherungsvertraglichen Rahmenbedingungen, die Risiken des Kunden sowie die häufigsten Kundenfragen dargestellt.

Großes Beratungspotenzial bei der Restkreditversicherung – jährlich mehr als 500.000 Abschlüsse

Jedes Jahr werden mehr als 500.000 Verträge abgeschlossen. Im Jahr 2014 waren es mehr als 780.000 Stück. Damit ist diese Sparte „erfolgreicher“ als Risikolebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung. Zwei Bereiche über die laufend berichtet wird.

Das zeigt die Bedeutung der intensiveren Beschäftigung mit diesem Thema. Denn 780.000 Abschlüsse bedeutet auch 780.000 Kunden, die mit dem Produktangebot in Kontakt kommen, die im Leistungsfall auf Unterstützung durch den Versicherer bauen. Umfragen zeigen, dass viele Kunden nicht nur ein Angebot zur Absicherung erwarten sondern auch gezielt Beratung wünschen. Dass es dabei um zentrale Fragen der finanziellen Zukunft geht, zeigt die besondere Bedeutung des Versicherungsbausteins „Arbeitslosigkeit“. Eigenständig abschließbare Angebote gibt es fast nicht. Dabei stellt die Verlust des Arbeitsplatzes immer noch das größte Risiko für private Insolvenz dar.

Restkreditversicherung Praxishandbuch zur Absicherung privater Ratenkredite
Mehr zum Inhalt des Buches:

Klappentext: Die Restkreditversicherung (oft auch als Restschuldversicherung bezeichnet) ist ein im Zusammenhang mit dem Abschluss eines Ratenkredits vielfach vermitteltes Absicherungsprodukt. Es deckt Risiken wie Todesfall, Arbeitsunfähigkeit und Arbeitslosigkeit ab. Das Buch „Restkreditversicherung – Praxishandbuch für die Absicherung privater Ratenkredite“ gibt einen Überblick über die Entstehungsgeschichte und Grundlagen des Produktes, geht auf die Risiken für die Einkommenserzielung des Privatkunden ein und erläutert die versicherungsvertraglichen Besonderheiten. Ergänzt wird dies jeweils durch Aspekte rund um die Kundenberatung und einen Ausblick auf die Fortentwicklung in Richtung des Einkommensschutzbriefs.

Kapitelübersicht:

  • Grundlagen der Restkreditversicherung
  • Risiken für die Einkommenserzielung
  • Versicherungsvertragliche Besonderheiten
  • Die RKV in der Kundenberatung
  • Der Einkommensschutzbrief – Produktansatz für die Zukunft

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