Kolumne: „Riester-Rente ist eine Altersvorsorge-Plattform.“

Die Riester-Rente ist erfolgreich, das lässt sich angesichts von 16 Millionen bestehenden Verträge nicht abstreiten. Mit ein paar Anpassungen könnte sie eine zukunftsfähige Lösung als Plattform für staatlich geförderte Altersvorsorge sein.

Die Politik ist gut beraten, sich mit dem Kern des Riester-Konzepts näher auseinanderzusetzen. Riester bedeutet Zulagenrente: Der Staat gibt etwas dazu, wenn der Bürger sich für Altersvorsorge entscheidet. Wer heute auf Konsum und Spass verzichtet, um fürs Alter zu sparen, wird belohnt. Das lässt sich ausbauen.

Gerade in einer Zeit, in der die Staatsfinanzen von Null-Zinsen profitieren und der Privatkunde Strafzinsen zahlen muss. Und zusätzlich die EZB die Zinsen bei steigender Inflation niedrig hält.

Dieser Mechanismus der sanften Staatsentschuldung arbeitet voll zu Lasten der privaten Vorsorge. Zulagen sind das Gegenmittel um Altersvorsorge interessant zu machen. Die Riester-Rente mit ihrem Zulagenmechanismus ist die Plattform um den staatlich geförderten Altersvorsorgeansatz weiter zu entwickeln.

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„Warum Riestern wichtig bleibt.“

Altersvorsorge wird zum Politikum: Runde Tische, Deutschlandrente, Rückabwicklung der Riester-Rente oder gleich die große Rentenreform – die Sicherung der finanziellen Zukunft könnte sich zum Wahlkampfthema entwickeln. Grund genug besteht.

Den vollständigen Gastbeitrag auf Cash.Online finden Sie hier: http://www.cash-online.de/versicherungen/2016/riestern-wichtig/323215

„Mehr Vorsorgeglück mit der Deutschland-Rente?“

Im Windschatten der Riester-Debatte kam eine neue Vorsorge-Idee ins Spiel: die Deutschland-Rente. Erdacht von drei hessischen Ministern knüpft sie an bekannte Ideen aus der Politik an. Mit Fast-Zwang („Opt-out“) soll sie von möglichst vielen Bürgern genutzt werden. Die Kosten sollen gering, die Anlagepolitik dafür möglichst vielfältig sein. Vieles erinnert an einen Staatsfonds.

Sie soll vom Gehalt abgezogen werden und zielt damit in Richtung betriebliche Altersvorsorge. Das Grundproblem, dass der Spar-Euro nur einmal ausgegeben werden kann, wird damit nicht gelöst. Das gilt auch für das aktuelle Anlageproblem: wohin mit dem Vorsorgekapital? Wie so vieles in der Altersvorsorge hängt die weitere Entwicklung von den Zinsen ab… Auf jeden Fall wird der Berater mit diesem Ansatz wieder ein Stück mehr aus der privaten Vorsorgeberatung gedrängt – wenn sie denn kommt, die Deutschland-Rente.

Mehr dazu in der Kolumne auf Cash-Online: http://www.cash-online.de/versicherungen/2016/mehr-vorsorgeglueck-mit-der-deutschland-rente